Brigachtal Als Programmpunkte des Brigachtaler Kinderferienprogramms hat der Musikverein bereits zum Instrumentebasteln eingeladen, es wurde Inliner und Einrad gefahren sowie Schach gespielt. Nun waren die Brigachtaler Kulturfreunde an der Reihe, die sich in erster Linie mit Theaterspielen befassen. So waren erste Schritte auf die Bretter, die die Welt bedeuten, das Thema bei diesem Programmpunkt für die Ferienkinder. 13 Kinder hatten sich für diese zweitägige Veranstaltung angemeldet, um am Ende das Stück „Findet Nemo“ aufzuführen.
Vor der Aufführung lag erst einmal Arbeit vor den Kindern, Betreuern und Helfern. Dazu gehörten Thomas Huber, Kathrin und Annika Ehlert sowie Ronja Geiger. Die 27-jährige Überaucherin Lea Adamski hatte den Animationsfilm als kleines Theaterstück zusammengefasst. Regie führten Volker Hirt und Petra Simon. Zunächst wurde geprobt, es wurden Kostüme genäht, gehämmert und Kulissen gebastelt. Die Zeit drängte, denn schon am nächsten Tag musste alles sitzen, um das Stück abschließend vor den staunenden Eltern und Großeltern aufzuführen.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Zunächst trat die Hauptfigur, Clownfisch Nemo, gespielt von Mariska, in Erscheinung. Trotz der Warnung des Vaters Marlin, gespielt von Sophia, wagte sich der vorwitzige Nemo viel zu weit aufs offene Meer hinaus und geriet bei dieser Mutprobe einem Taucher ins Netz. Seine Familie machte sich sofort auf, um Nemo zu suchen. Dabei erlebte sie große Abenteuer und traf auf allerlei seltsame Gestalten, wie Haie, eine alte Riesenschildkröte, dargestellt von Selena, und eine Paletten-Doktorfisch-Dame namens Dorie, die von Alicia gespielt wurde. Nemo war unterdessen im Aquarium eines Zahnarztes gelandet und versuchte, irgendwie auszubrechen. Mit viel Mühe schaffte er es zu guter Letzt und kehrte mit anderen Fischen wohlbehalten ins australische Meer zurück. Zum Schluss stellte die Vorsitzende der Kulturfreunde Petra Simon die Akteure nochmals dem Publikum vor.