Fußball-Landesliga: – Noch vor acht Tagen sah die Welt beim FSV Rheinfelden ganz rosig aus. Als Spitzenreiter stand die Tür zur Verbandsliga ganz weit offen.
Dann aber folgte auf die 0:1-Niederlage beim VfR Hausen die 0:5-Klatsche gegen den FSV RW Stegen. Der Bahlinger SC II, der am Mittwochabend zum Rheinfelder Verdruss durch ein Tor in der 89. Minute noch den 3:2-Sieg im Nachholspiel beim SV RW Ballrechten-Dottingen perfekt machte, hat fünf Punkte Vorsprung auf die punktgleichen Verfolger VfR Hausen und FSV Rheinfelden.
Da die Hausener auch noch die bessere Tordifferenz gegenüber dem FSV Rheinfelden haben, ist auch Rang zwei, der zu den Aufstiegsspielen berechtigen würde, für das Team von Trainer Musa Musliu stark in Gefahr.
Fußball-Landesliga im Überblick
„Das hatten wir uns schon alles anders vorgestellt. Es war eine heftige Erfahrung für uns“, gibt Musliu zu, der seinen Spielern aber nicht deren Engagement absprechen will. Jetzt wolle man die restlichen beiden Spiele gewinnen und dabei nicht auf die Konkurrenten blicken. Fehlen werden im Hochrhein-Derby am Samstag in Laufenburg die Rheinfelder Ali Kassem und Alessandro Mastrangelo. Ob Massimo De Franco und Arianit Metaj eingesetzt werden können, ist noch fraglich.
Stabile bleibt in Murg

Spekulationen, dass Giuseppe Stabile, Trainer des SV BW Murg, nach dieser Runde Muslius Nachfolger beim FSV Rheinfelden werden würde, erteilen der neue Murger Sportchef Andreas Braunagel und der Rheinfelder Vorsitzende Patrick Da Rugna eine Absage. „Wir haben vor einigen Wochen mit Giuseppe Stabile gesprochen, aber er verlängert beim SV BW Murg“, so Da Rugna.

Der SV 08 Laufenburg kann entspannt in dieses Derby gehen. Es ist schon fast sechs Jahre her, dass den Null-Achtern gegen den FSV Rheinfelden ein Sieg gelang. Am 9. September 2016 kehrte man mit einem 3:2-Erfolg von der Rheinfelder Richterwiese zurück nach Hause. Für SV 08-Trainer Michael Wasmer schwingt am Samstag ein bisschen Wehmut mit: „Das ist mein letztes Heimspiel als Trainer. Das will ich natürlich gewinnen.“
Zwölf Jahre lang war „Wase“ als Trainer bei den Null-Achtern tätig, die vergangenen fünf Jahre als Trainer in der Landesliga. „Wasmer: „Ich bin stolz darauf, in dieser Zeit die Mannschaft in ruhigeres Fahrwasser geführt zu haben.“