Über kräftige Unterstützung aus Hohenfels kann sich der Stockacher Krankenhausförderverein freuen. Der dortige Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes hat 500 Euro gespendet, mit denen der Krankenhausförderverein in seiner Arbeit unterstützt werden soll.

„Wir überlegen in der Vorstandschaft des DRK jedes Jahr, wie wir etwas Gutes tun können“, erklärte Bürgermeister Florian Zindeler, der zugleich Vorsitzender des DRK-Ortsvereins ist, beim Übergabetermin. So sei in der Vergangenheit etwa für die Ukrainehilfe gespendet worden und im vergangenen Jahr habe man die Anschaffung von Defibrillatoren für die Gemeinde ermöglicht.

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Große Bedeutung des Stockacher Krankenhauses

Dieses Jahr geht die Unterstützung nun nach Stockach. „Was liegt näher als die ärztliche Versorgung vor Ort zu stärken?“, erklärte Zindeler und betonte damit auch die Bedeutung, die das Stockacher Krankenhaus für die umliegenden Gemeinden hat.

Beim Krankenhausförderverein freut man sich über die Unterstützung. „Das unterstreicht, wie wichtig das Stockacher Krankenhaus ist, auch als Entlastung für Singen“, betont Werner Gaiser, stellvertretender Vorsitzender des Krankenhausfördervereins. Der Vorsitzende Rolf Bart fügt hinzu: Man müsse auch bedenken, dass man von Stockach aus zwar noch recht schnell nach Singen komme, aber die Fahrzeiten vom Stockacher Umland aus ins nächste Krankenhaus doch sehr lang werden würden, wenn es das Stockacher Krankenhaus nicht mehr gäbe. „Gerade deshalb ist für uns aber auch die Unterstützung aus dem Umland wichtig“, so Barth.

Es gibt schon einen Verwendungszweck

Dankbar zeigte sich auch Bernd Zimmermann, kommissarischer Geschäftsführer des Stockacher Krankenhauses. Gemeinsam mit dem Krankenhausförderverein hat er auch schon ein Projekt gefunden, für das dieses Geld genutzt werden könnte. „Wir wollen im neuen Wartezimmer für die Notaufnahme einen Bildschirm installieren, auf dem es verschiedene Informationen für die Patienten geben soll. Etwa, wie die Triage in der Notaufnahme funktioniert“, so Zimmermann.

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Damit soll für die Patienten in Zukunft transparent gemacht werden, warum Patienten in der Notaufnahme nicht in der Reihe ihrer Ankunft behandelt werden, sondern nach der Dringlichkeit ihres Problems. Das Geld für die Spende stammt im Übrigen aus einer Altmetallsammlung. „Das machen wir jedes Jahr und freuen uns über eine große Unterstützung aus der Bevölkerung. Einen Teil der Einnahmen geben wir dann als Spende weiter“, erklärt Martin Anders, Leiter Wohlfahrt und Soziales beim DRK-Ortsverein.