Beide Mannschaften wollen ohne Punktverlust bleiben

TSV Aach-Linz – Türk. SV Konstanz (Sonntag, 15 Uhr). – „Es wird ein schweres Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Konstanz“, blickt Patrick Hagg, Trainer des TSV Aach-Linz, voraus und fügt an: „Ihnen ist diese Saison vieles zuzutrauen.“ Daher sei laut Hagg eine „besondere Leistung“ notwendig, um drei Punkte einzufahren.

Sein Gegenüber Shkelzen Kelmendi schwärmt vor dem Duell von den Linzgauern. „Wir sind zu Gast beim vermutlich besten Team mit dem besten Trainer der Liga“, sagt Kelmendi, der klarstellt: „Wir haben Respekt, aber keine Angst!“ Personell käme das Topspiel zwar zu früh, erklärt der Konstanzer Trainer, „dennoch wollen wir schauen, inwiefern wir Aach-Linz ärgern können“, so der Coach des Türk. SV weiter.

Rolf Blum hofft im Gnadensee-Derby auf die Trendwende

SV Allensbach – SG Reichenau/R.-Waldsiedlung (Sonntag, 15 Uhr). – „Die Niederlage ist bitter, weil wir über weite Strecken die bessere Mannschaft waren“, hadert Markus Knackmuß, Trainer des SV Allensbach, mit der 0:2-Pleite beim SV Orsingen-Nenzingen. In den Schlussminuten habe die Geduld gefehlt, zudem sei die Rückwärtsbewegung nicht mehr so gut gewesen als noch beim Auftaktsieg gegen den Hattinger SV, erklärt Knackmuß. Im Gnadensee-Derby peilen die Allensbacher den nächsten Dreier an.

Auch für die SG Reichenau/R.-Waldsiedlung ist das Aufeinandertreffen „besonders“, wie Rolf Blum, Sportlicher Leiter der SG, informiert. Trotz zwei Niederlagen zu Beginn der Saison lässt Blum keine Zweifel an der Qualität der Mannschaft: „Unsere guten Phasen in den Spielen wollen wir nun über die gesamte Dauer abrufen.“

Talwiesen-Elf trifft im dritten Spiel auf dritten Aufsteiger

1. FC Rielasingen-Arlen II – SV Bermatingen (Samstag, 16 Uhr). – „Am Ende war das Ergebnis etwas zu hoch, aber sie haben verdient gewonnen“, resümiert Aurelio Baratta, Trainer des 1. FC Rielasingen-Arlen II, die jüngste 2:5-Pleite gegen den Türk. SV Konstanz. Nun wartet mit dem SV Bermatingen der nächste Aufsteiger. Es werde ein „sehr offenes Spiel“, prognostiziert Baratta und warnt: „Solche Geschenke wie in Konstanz dürfen wir nicht mehr machen.“

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Sein Gegenüber Joachim Ruddies sieht trotz des 2:1 gegen den FC Uhldingen Verbesserungsbedarf. Zwar seien Ansätze da, jedoch würde man es im Moment noch nicht wie gewünscht auf den Platz bringen, wie Ruddies erklärt. Auf der Talwiese fordert der Bermatinger Trainer „mehr Stabilität“, denn: „Uns erwartet eine äußerst spielstarke Mannschaft.“

SC Pfullendorf II peilt den zweiten Heimsieg an

SC Pfullendorf II – SC Markdorf (Sonntag, 13 Uhr). – „Generell bin ich mit dem Punktgewinn gegen Mühlhausen zufrieden“, meint Nunzio Pastore, Trainer des SC Pfullendorf II, nach dem 2:2. Allerdings sei es ärgerlich, „wenn du zur Halbzeit 2:0 führst und die Spielkontrolle hast“, sagt Pastore, der gegen Markdorf auf „konsequentes Verteidigen“ hofft. Ziel sei es, vor heimischer Kulisse „das Punktekonto zu erhöhen“, erklärt der SCP-Coach, der den zweiten Heimsieg anstrebt. Nicht wie gewünscht ist die Runde für den SC Markdorf gestartet. Der Tabellenvierte der Vorsaison kassierte bereits zwei Niederlagen.

Andreas Pulz traut seiner Elf gegen Mühlhausen viel zu

FC Uhldingen – SV Mühlhausen (Sonntag, 15 Uhr). – „Beide Mannschaften konnten in der jungen Saison noch nicht dreifach punkten, wobei Mühlhausen trotzdem noch ungeschlagen ist“, stimmt sich Andreas Pulz, Trainer des FC Uhldingen, auf das „nächste spannende Heimspiel“ ein. Es werde eine schwere Aufgabe gegen einen offensivstarken Gegner, weiß Pulz um die Fähigkeiten der Hegauer. Dennoch zeigt sich der Trainer zuversichtlich: „Wir glauben an unsere Stärken und wollen alles reinhauen, um die ersten drei Punkte einzufahren.“

Mit einem 2:2-Unentschieden trennte sich der SV Mühlhausen am vergangenen Spieltag vom SC Pfullendorf II. Damit fuhren die Hegauer das zweite Remis im zweiten Spiel ein.

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SV Deggenhausertal nach Sieg mit Rückenwind

SV Deggenhausertal – AFC Rinia Singen (Sonntag, 15 Uhr). – „Wir möchten im Heimspiel unbedingt die nächsten drei Punkte einfahren“, sagt Sascha Rilli, Trainer des SV Deggenhausertal, der motiviert in das Duell gegen den Aufsteiger AFC Rinia Singen geht. Der jüngste 4:2-Erfolg bei der SG Reichenau gebe „eine Portion Selbstvertrauen“, wie der SVD-Coach berichtet. „Der Sieg hat uns gezeigt, dass wir Rückstande aufholen können.“

Besart Dudi, Trainer des AFC Rinia Singen, bleibt nach den beiden Auftaktpleiten gelassen. „Die Tabelle hat nach zwei Spieltagen nur begrenzte Aussagekraft“, weiß Dudi und zeigt sich optimistisch: „Der zuletzt urlaubsbedingt stark dezimierte Kader füllt sich wieder, was für frischen Wind sorgen soll.“ Mit „Mut und Leidenschaft“ werde man dem Gegner entgegentreten, wie Dudi festhält.

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Oliver Wittich hält am bisherigen Erfolgskonzept fest

TuS Immenstaad – SV Orsingen-Nenzingen (Sonntag, 15 Uhr). – „Defensiv weiterhin stabil stehen und offensiv mit Kreativität und Entschlossenheit Fußballspielen – das möchte ich gegen Orsingen sehen“, lautet die Vorgabe von Oliver Wittich, Trainer des TuS Immenstaad, vor dem bevorstehenden Duell. „Wir haben die Möglichkeit, nach drei Spielen mit neun Punkten dazustehen“, betont Wittich, dessen Elf punktgleich mit dem TSV Aach-Linz und dem Türk. SV Konstanz an der Tabellenspitze steht.

Auch der SV Orsingen-Nenzingen ist ordentlich in die Saison gestartet. Nach der Nullnummer zum Auftakt beim SV Deggenhausertal besiegte die Mannschaft von Trainer Dirk Ruddies den SV Allensbach am vergangenen Samstag mit 2:0.

Peter Büttner warnt vor spielstarkem Hattinger SV

FC Bodman-Ludwigshafen – Hattinger SV (Sonntag, 15 Uhr). – „Nach dem verpassten Dreier im ersten Spiel sind wir alle glücklich über die drei Punkte bei einem sehr starken SC Markdorf“, freut sich Peter Büttner, Trainer des FC Bodman-Ludwigshafen, über den jüngsten 4:2-Erfolg. Nun richtet sich der Fokus auf die Partie gegen den Hattinger SV. „Sie werden uns absolut alles abverlangen“, warnt Büttner und findet lobende Worte für den Aufsteiger: „Wir bekommen es mit einem technisch starken Team zu tun.“

Noch ohne Punktgewinn steht der Hattinger SV nach dem zweiten Spieltag da. Wie schon bei der 0:3-Auftaktpleite beim SV Allenbach kassierte der Aufsteiger beim 0:2 gegen den TuS Immenstaad erst in der Schlussviertelstunde die Gegentore.