Raumschaft Triberg „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ So schrieb schon einer der größten Dichter des deutschsprachigen Raums, Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), in seinem Gedicht „Erinnerung“. Bekannter ist die Abwandlung „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Diesem Sinnspruch eifern viele Urlauberinnen und Urlauber nach, die ihre Ferien daheim verbringen – denn: nicht nur Mallorca oder Thailand haben einiges zu bieten, sondern auch die Heimat.

In diesem Jahr gibt es neben den bekannten touristischen Attraktionen Tribergs – angefangen beim Wasserfall über die prächtige barocke Wallfahrtskirche, das Schwarzwaldmuseum, das Instagram-Museum „Triberg Fantasy“ und das „TribergLand“ – eine Neuerung: Gemeinsam mit Bernd Kaltenbach wurde im Funktionsgebäude des ehemaligen Greifvogel- und Eulenparks die „Triberg-VR-Arena“ ins Leben gerufen. Dort können die Besucherinnen und Besucher mittels Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) einen virtuellen Gleitschirmflug über die Stadt und die Wasserfälle unternehmen, aber auch einen Hochseilgarten erleben.

Im Indoor-Campingplatz „daHeim“ gibt es den einen oder anderen Abend mit Livemusik, so etwa am Freitag, 29.¦August. Und am letzten Septemberwochenende führt die Feuerwehr eine Schauübung am ehemaligen Uhrenhaus Hubert Herr durch, am Sonntag darauf soll ein Feuerwehrfest in der Schwendistraße stattfinden.

750 Jahre Schönwald und Schonach

In den Nachbarorten Schönwald und Schonach wird in diesem Jahr etwas Besonderes gefeiert: Beide Orte wurden vor 750 Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurden gemeinsam von den Herren Tribergs und den Mönchen des ehemaligen Benediktinerklosters St.¦Georgen gegründet. Dieses Jubiläum wird mit vielen Höhepunkten gefeiert. Unter anderem beginnt am Freitag, 26.¦September, eine Ausstellung unter dem Titel „Zeitgeschichte(n)“ im Schonacher Haus des Gastes, das direkt am Kurgarten im Ortszentrum steht.

Für viele Besucher dürfte dabei eine Hommage an die einst legendäre Diskothek „Waldpeter“ höchst interessant sein, zumal im „Waldpeterle“ – ausgestattet mit Original-Inventar der Disco – auch die eine oder andere Veranstaltung stattfindet. Nach Ende der Ausstellung am 5. Oktober kann das „Waldpeterle“ dann auch für private Veranstaltungen angemietet werden.

Doch schon am Samstag, 6. September, gibt es hier einen absoluten Kracher: Mit einem kleinen Umzug beginnt das weithin bekannte Volksfest, ausgerichtet vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, das bis einschließlich Montag, 8. September, ein Mekka für Festbesucher darstellt. Am Sonntag, 14.¦September, stellt sich im Zuge des Tages des offenen Denkmals dann die Strohmanufactur vor. Und vom 15. bis zum 20. September bietet der Schützenverein im „Paradies“ sein bekanntes Jedermannschießen an – mit Abschlussparty am Samstag, 20. September. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zu einem virtuellen Skisprung von der Langenwaldschanze oder zum Besuch der weltgrößten Kuckucksuhr im Eble-Uhrenpark.

Kein Picknick, aber anderes

Auch die zweite Jubiläumsgemeinde, Schönwald, hat Höhepunkte zu bieten. Das für Freitag, 29. August, geplante Jubiläumspicknick im Naturfreibad fällt wegen der schlechten Wetterprognose aus – doch am Sonntag, 14. September, steht das Bad im Mittelpunkt, wenn die Modellbaugruppe und Gäste ihre tollen Modelle zu Wasser lassen. Am Donnerstag, 18. September, ab 14 Uhr findet erneut der Kinder-Naturparkmarkt auf dem Dorfplatz statt. Der Heimatverein Schönwald richtet im Kulturdenkmal Reinertonishof am Sonntag, 21.¦September, den Kreistrachtentag aus. Und am Sonntag, 28. September, feiert die Freiwillige Feuerwehr dann ihr bekanntes Fest auf dem Rathausplatz – heuer mit musikalischer Gestaltung durch die Hoh‘waldmusig.