Beuron Der Schwäbische Albverein hat dieser Tage fünf neue Lehrtafeln im Donautal gesetzt. Willi Rößler hat die Texte und Bilder hierzu geliefert, die Ortsgruppe Beuron hat unter Leitung von Huber Stehle die Tafeln gesetzt. Das war bei dem steinigen Untergrund sehr schwierig. heißt es in einer Pressemitteilung des Albvereins.

Die Ortsgruppe Stetten des Schwäbischen Albvereins hat die Lehrtafeln gestiftet. Eine Tafel steht unterhalb des Schlosses Gutenstein und beschreibt die Geschichte des Schlosses. Eine weitere Tafel am früheren Schloss Hausen zeigt den Grundriss der gesamten Anlage. Am Aussichtspunkt Rauher Stein steht eine Lehrtafel, welche die Entstehung des Donautals erklärt. Das Reiftal, ein Seitental der Donau, ist für Wanderer besonders interessant. Bei der Entstehung des Tals konnte das Wasser ein hartes Gestein nicht wegspülen, so entstand ein Fall von etwa 20 Metern. Über eine Treppe überwindet der Wanderer den Auf- und Abstieg.

Außerdem bieten die Seitentäler schattige Standorte für bestimmte Pflanzenarten und Rückzugmöglichkeiten für Tiere, heißt es in der Mitteilung weiter. Ähnlich ist dies auch bei dem gegenüberliegenden Seitental des Leibertinger Tobels. Die Tafel steht beim Aufstieg zur Burg Wildenstein unmittelbar neben einen Fall. Das dortige Panorama ist laut Mitteilung fantastisch und würde sich für eine Theaterkulisse anbieten.

Der Schwäbische Albverein hat inzwischen 60 Lehrtafeln im Oberen Donautal stehen. Sie erläutern den Wanderern, Besuchern und Schulklassen vor Ort Geschichte – das sei einprägsamer als diese in Büchern zu lesen. Und das Donautal hat viele geschichtsträchtige Orte. An folgenden Orten stehen laut Mitteilung Lehrtafeln: Burgen und Ruinen (15), Schlössern (5), Standorte der Frühgeschichte (4), Höhlen (6), Kapellen, Klöster, Bildstöcke (8), Geologie und Landschaftsgeschichte (10), Bau von Straßen, Bahn und Donauverlegung (4), Sonstiges (10). Damit bietet der Schwäbische Albverein den Besuchern, vor allen den Auswärtigen einen Beitrag zur Heimatgeschichte und unterstützt den Tourismus.