Eishockey: Schon zwei Wochen vor den Profis startet die Deutsche Nachwuchs-Liga (DNL) in die Eishockeysaison. Mit dabei zum dritten Mal in Folge ist auch die U20 der Schwenninger Wild Wings Future. Zum Auftakt geht es am Samstag (16 Uhr) und Sonntag (12 Uhr) in der heimischen Helios Arena zwei Mal gegen den Augsburger EV.
Die Voraussetzungen für die Neckarstädter sind allerdings nicht optimal. Ganze 16 Feldspieler stehen Cheftrainer Wayne Hynes zur Verfügung. Gleich zwölf Spieler sind im vergleich zur letzten Spielzeit, als man knapp den Klassenerhalt schaffte, aus Altersgründen nicht mehr dabei. Aus der eigenen U17 rückten nur drei Spieler nach, weitere Talente hingegen verließen den Verein. Von anderen Clubs konnte Hynes acht Akteure nach Schwenningen holen. „Es ist kaum mehr drin. Die Mitbewerber haben einfach einen Standortvorteil bezüglich der Lage in Deutschland. Wir sind halt doch sehr weit weg“, konstatiert Hynes.
Was sich im Übrigen auch in den Auswärtsfahrten niederschlagt. Der SERC-Nachwuchs wurde in die Findungsgruppe 2 eingeteilt, trifft dort auf den AEV, die Eisbären Juniors Berlin, den ESC Dresden, den Iserlohner EC, den ESV Kaufbeuren, die Kölner Junghaie und den EC Bad Tölz. In einer Einfachrunde spielt zunächst jeder zweimal gegen jeden, bevor die Vorrundengruppe Mitte Oktober dann geteilt wird. Die ersten Vier steigen auf in die TOP Division, spielen dort die Playoff-Teilnehmer aus. Die weiteren vier Team gehen in die Qualifikationsrunde 1, woraus nochmals die besten vier Mannschaften an den Pre-Playoffs teilnehmen. Die schlechteren vier Clubs müssen in die Abstiegsrunde.
Schwenningens Nachwuchsleiter hofft, dass letzteres seiner Mannschaft erspart bleiben wird. „Ich denke, wir sind dennoch gut vorbereitet. Wir haben zum ersten Mal eine Art Höhentraining im ‚Altimed‘ in Villingen absolviert und die Jungs sagen, sie spüren das durchaus. Aber generell wissen wir nicht, was uns erwartet. Wir wollen zunächst mit dem Abstieg nichts zu tun haben und hoffen, dass wir vielleicht ein bisschen überraschen können“, so Hynes. (tif)