Fußball Pokalspielleiter Arno Kiechle hatte aus Sicht des SV 08 Laufenburg kein glückliches Händchen bei der Auslosung des Achtelfinales im Rothaus-Vereinspokal. Zwar zog er als Gegner immerhin nicht den SV 08 Kuppenheim, was die weiteste Fahrt eingebracht hätte. Aber dass die Aufgabe, das Viertelfinale zu erreichen, beim SV Bühlertal gelöst werden muss, macht es vom Aufwand her nicht einfacher.
Als „Traumlos“ mochte Trainer Michael Hagmann den SV Bühlertal – „bei allem Respekt“ nicht bezeichnen: „Viel schlimmer hätte es uns nicht treffen können“, blickt er auf rund drei Stunden Fahrtzeit ins Mittelbadische. Einen ähnlichen Aufwand betrieb der Club im Zweitrunden-Spiel der Saison 2014/15, als am 20. August 2014, um 17.45 Uhr, beim VfR Achern gespielt werden musste und die Partie mit 0:1 verloren ging.
Anstoß um 17 Uhr möglich
Die Fahrt am 10. September zum Ligarivalen muss zeitig angetreten werden, denn bis dato ist offizieller Spielbeginn noch um 17 Uhr. Allerdings scheint ein späterer Anstoß möglich, da beide Sportplätze im Mittelbergstadion über Flutlicht verfügen: „Ich gehe erstmal nicht von einem späteren Anstoß aus, aber klar ist, dass unsere Spieler sich mindestens den halben Tag frei nehmen müssen“, so Hagmann: „Das musste ich erstmal sacken lassen, denn drei Tage später sieht man sich ja wieder.“

Kurios ist in der Tat, dass die Null-Achter schon am Samstag, 13. September, 15.30 Uhr, erneut auf den SV Bühlertal treffen. Dann allerdings zu Hause im heimischen Waldstadion: „Das wäre der Gipfel gewesen, hätten wir nochmal fahren müssen“, so Hagmann, der die Herausforderung allen Umständen zum Trotz annimmt: „Das Viertelfinale zu erreichen, wäre eine super Geschichte.“
Noch nie im Viertelfinale
Hat schon die Teilnahme am Achtelfinale – dort standen die Null-Achter zuletzt 2021, unterlagen damals dem damaligen Oberligisten Freiburger FC mit 0:2 nach Verlängerung – einen Seltenheitswert in der Vereinsgeschichte, wäre das Erreichen des Viertelfinales ein absolutes Novum.